Was steckt in Ihrem Website-QR-Code?

Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, der Daten speichert, bei einem Website-QR-Code eine Webadresse. Das Codebild enthält die Adresse, nicht den vollständigen Inhalt Ihrer Website. Deshalb können Sie Texte oder Bilder auf der verlinkten Seite aktualisieren, während die Adresse gleich bleibt.

Der erste Prüfschritt ist ein Scan des bereits vorhandenen Codes. Vergleichen Sie die angezeigte Adresse mit Ihrem beabsichtigten Ziel, bevor Sie sie öffnen. Prüfen Sie anschließend auf dem Smartphone, welche Seite tatsächlich erscheint. Bei einem dynamischen Code können die gespeicherte Adresse und das spätere Websiteziel voneinander abweichen. Halten Sie deshalb beide getrennt fest, statt nur den Seitentitel zu kontrollieren.

Statischer oder dynamischer QR-Code: Was passt?

Die passende Wahl hängt davon ab, ob die Zieladresse später wechseln soll. Für eine dauerhaft erreichbare Firmenseite ist ein statischer Code ein einfacher Weg. Ein dynamischer Code eignet sich, wenn Sie das Ziel nach dem Druck ändern möchten. Die Canva-Hilfe zu statischen und dynamischen QR-Codes erläutert diese Unterscheidung.

Weg Gut geeignet für Später änderbar? Was prüfen?
Statischer Code zur Firmenadresse Beständigen Zugang zur Website Gespeicherte Adresse bleibt fest; Seiteninhalte können wechseln Bleibt genau diese Adresse erreichbar?
Dynamischer Code Nachträglich wechselndes Websiteziel Ziel je nach Anbieter änderbar Wer hat Änderungszugriff, welche Bedingungen gelten?
Lesbare Firmenadresse Manuelle Eingabe als Ergänzung oder Alternative Gedruckte Adresse bleibt fest Ist die Adresse verständlich und gut lesbar?

Prüfen Sie bei einem dynamischen Dienst den Zugang zur Verwaltung und die Nutzungsbedingungen vor der Auswahl. Eine zusätzliche lesbare Adresse ermöglicht den Websitebesuch auch ohne Scan.

Wie erstellen Sie einen einfachen Website-Code?

Für einen festen Websitezugang genügt ein Code mit der vorgesehenen Webadresse. Der QR-Code-Generator der TU Chemnitz arbeitet laut Anbieter vollständig im Browser; die erzeugten Codes sind kostenfrei und kommerziell nutzbar.

Tragen Sie dort die gewünschte Webadresse im Feld „Text“ ein und wählen Sie „QR-Code erstellen“. Die Ausgabeoptionen heißen „QR-Code herunterladen (PNG)“ und „QR-Code herunterladen (SVG)“. Geben Sie die Datei anschließend für Ihr Drucklayout weiter.

Wählen Sie das Ziel passend zum Anlass. Beispiel: Ein Flyer für eine bestimmte Leistung kann auf die zugehörige Leistungsseite führen. Prüfen Sie, ob Besucher dort auf dem Smartphone die erwarteten Informationen finden. Wie sich dieser Zugang in weitere Maßnahmen einordnet, erklärt unser Beitrag über Online-Marketing für kleine Unternehmen.

Was prüfen Sie vor der Druckfreigabe?

Die Druckfreigabe gilt für den konkreten Ausdruck im endgültigen Layout. Prüfen Sie den Code deshalb auf dem Probedruck, nicht nur auf dem Bildschirm. Nutzen Sie nach Möglichkeit mehr als ein verfügbares Smartphone und die vorgesehene Lesesituation, etwa die Betrachtung eines Aushangs.

Um den Code braucht es eine freie Randzone, die sogenannte Ruhezone. Die DENSO-WAVE-Vorgabe zur freien Randzone verlangt auf jeder Seite vier Module Abstand. Ein Modul ist ein einzelnes kleines Quadrat im Raster. Lassen Sie diese Zone frei von Text, Bildern und anderen Druckelementen.

Die folgende eigene Druckfreigabe-Vorlage können Sie kopieren und ausfüllen. Sie verbindet Adresskontrolle, Zuständigkeit und Druckprüfung. Tragen Sie bei ungeklärten Punkten „offen“ ein und geben Sie den Druck erst nach Klärung frei.

Prüfpunkt Ihr Eintrag Freigabe erst, wenn ...
Gespeicherte Adresse Adresse: ___ die beim Scan angezeigte Adresse geprüft ist und zum vorgesehenen Weg gehört.
Tatsächlich geöffnete Zielseite Ziel: ___; zuständige Person: ___ die gewünschte Seite auf dem Smartphone erscheint und die Betreuung feststeht.
Code-Typ und Änderungszugang Typ: ___; Zugang verwaltet von: ___ Typ und Zuständigkeit feststehen; bei dynamischen Codes der nötige Änderungszugriff geklärt ist.
Freie Randzone Kontrolle: ___ auf jeder Seite vier Module frei bleiben.
Ausdruck im finalen Layout Scanergebnis: ___; Gerät: ___; Datum: ___ der konkrete Probedruck lesbar ist und zur vorgesehenen Seite führt.

Bewahren Sie die ausgefüllte Vorlage zusammen mit der freigegebenen Druckdatei auf. So bleibt nachvollziehbar, welche Fassung Sie geprüft haben.

Was kontrollieren Sie nach dem Druck?

Ein gedruckter QR-Code braucht ein weiterhin erreichbares Websiteziel. Prüfen Sie den Zugang gelegentlich und nach Änderungen an Ihrer Website erneut. Halten Sie die zuständige Person in Ihrer Vorlage aktuell; größere Websiteänderungen und Relaunch gesondert planen hilft auch bei bereits gedruckten Zugängen.

Die BSI-Hinweise zum Prüfen von QR-Code-Adressen empfehlen die Kontrolle der Adresse vor dem Öffnen und möglichst die manuelle Eingabe. Eine lesbare Firmenadresse neben dem Code unterstützt diesen alternativen Zugang.

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Häufige Fragen

Läuft ein statischer QR-Code irgendwann ab?

Ein statischer QR-Code bleibt grundsätzlich lesbar. Die TU Chemnitz unterscheidet zwischen dem lesbaren Code und der Gültigkeit seiner Informationen. Für Ihren Websitezugang muss die darin gespeicherte Adresse weiterhin erreichbar sein.

Kann ich die Zieladresse später ändern?

Im statischen Code bleibt die gespeicherte Adresse fest. Den Inhalt der Seite unter derselben Adresse können Sie aktualisieren. Dynamische Codes ermöglichen je nach Anbieter ein anderes Ziel, ohne das gedruckte Codebild auszutauschen.

Was kostet ein QR-Code für meine Website?

Der Generator der TU Chemnitz ist kostenfrei und kommerziell nutzbar. Für andere Dienste gelten deren Bedingungen. Prüfen Sie mögliche Kosten für Verwaltung und Zusatzfunktionen getrennt von den Kosten Ihrer Website und des Drucks.

Brauche ich für einen QR-Code ein Abo?

Für den genannten kostenfreien Generator benötigen Sie kein kostenpflichtiges Abo. Bei dynamischen Angeboten richten sich Voraussetzungen und Funktionen nach dem jeweiligen Dienst. Prüfen Sie vor dem Einsatz, welche Nutzung dauerhaft zu Ihren Anforderungen passt.

Wie groß muss der QR-Code auf dem Druck sein?

Die passende Größe prüfen Sie am endgültigen Probedruck in der vorgesehenen Lesesituation. Vier Module freie Randzone pro Seite gehören dazu. Eine einzelne Zentimeterangabe ersetzt diese Prüfung für unterschiedliche Drucklayouts und Abstände nicht.